Hallo,
da ich ja allein unterwegs bin, alles selbst schleppe, kein Zelt etc., keine Tankstelle, absolute Islandwildnis, 3 bis 5 Tage sehe ich manchmal nicht ein Haus oder gar einen Menschen, eben absolutes Minimum...
Spartanismus ist dann ganz wichtig. Kochgeschirr nur aus Titan (Blech eben), nie Alu (oder verbeulter Topf gefällig?). Dosennahrung geht schon, aber man schleppt dran. Richtig kochen geht eh nicht. Also kleines Feuerchen. Brandschutz beachten! Propan ist zu sperrig, der Kocher jedenfalls. Geht also nicht. Leicht ist alles beim Futter, was in Plastik eingeschweißt ist. Man kann auch vorkochen und das dann mitnehmen (vakuumverpackt, hält ohne Kühlung auch 2 Tage). Wer es verträgt: Trockenfisch, sättigt und macht recht "angenehmen" Atem

. Man ist ja allein, es stinkt trotzem

. Ganz wichtig: Kaffeepulver, Milchpulver, Gewürze (Pfeffer, Salz, Knobi, Majoran, Kümmel.. im Plastikbeutelchen, paar Gramm) und der gefüllte Flachmann

Und Schokolade, zwei oder drei Tafeln, möglichst Milchschoko und süß. Ganz wichtig!!!
Für das alles und für 4 Tage Futter habe ich dann ca. 6kg im Rucksack und werde immer satt und es schmeckt den Umständen entsprechend. Wasser gibts ja überall, muß man nicht mitnehmen. Bissel suchen, Militärgeschirr (und Gabel, Messer, Löffel...) ist ne echte Alternative.
Obiger Link ist die Gourmetküche für die Leute, die Zeit haben. Meine Meinung: Camping ist gut und schön, aber Kochen muß in paar wenigen Minuten erledigt sein, incl. Aufbau und Essen. Das ist nämlich nicht das Wichtigste am Urlaub dieser Art.
Das zum Futter. Waschen etc., Schlafen ist dann ein ganz anderes Thema.
Ich habs probiert: Island-Urlaub für 500 Euronen geht (zzgl. Flug). 14 Tage Island. Futter und Sprit (1600km) ist mit drin. Auto geborgt, kostete nix. Aber eben ist sowas nichts für Otto-Normal-Touri. Das ist was für die, die Island mal anders erleben wollen.
LG
Sel